Rosenhaus Dömitz
Uwe Harjes von Altendorf
Marienstrasse 13
19303 Dömitz an der Elbe
Tel.:038 758 - 3 65 65
Mobil 0160 - 998 567 03
Email: rosenhaus.doemitz@t-online.de
Dömitz an der Elbe im Naturpark Mecklenburgisches Elbetal, ist das Tor zu Mecklenburg-Vorpommern und mit seiner historischen Flachlandfestung und der Binnenwanderdüne an der Löcknitz zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Das Rosenhaus ist in der Altstadt und direkt am alten Elbedeich, mit Blick auf die beiden Brücken und Auen gelegen. Der Hafen und die Festung, sowie die Elbe, können per pedes in ca. 2 bis 15 Minuten bequem erreicht werden.
Es wurde ca. 1902 als „Wallhotel“ direkt an dem damaligen Elbedeich und Umschlaghafen zur Elde und Müritz erbaut und diente mit seinem 250 qm großen Saal, der Kegelbahn und dem weitläufigen Grundstück am Haus für die Griese Gegend als kultureller Anlaufpunkt und ... Tanz op de Deel war angesagt.
Manche zarte Bande wurden hier geknüpft und waren damals noch langfristig fest verbunden.
Später wurden die zarten Bande nur noch stundenweise im Haus geknüpft, da schwere Jungs und leichte Mädchen das Wallhotel als Arbeitstätte und auch Einkunftsquelle nutzten.
1933 machte der bekannte Österreicher dieser Nutzung des Hauses offiziell ein Ende. Es wurde unbenannt! Aber mit Mann. Ab jetzt war es das „Deutsche Haus“.
Die tausend Jahre haben aber nur kurz gehalten...
der Eingangsbereich zur Pension
eines der gemütlichen Gästezimmer
Zu Beginn der geplanten 1000 Jahre, wurde das Haus mit seinem hervorragenden Standort am Dömitzer Hafen und der Elbe, von den neuen Besitzern weiter als Hafenkneipe genutzt und andere schwere Jungs und leichte Mädchen, machten mit den Flusskapitänen und Matrosen, oder den Mädels aus der Griesen Gegend lustig weiter.
Geht doch.
Am 20.04.1945 wurden, als Geburtstagsgeschenk von den Tommys, beide Elbbrücken durch Bomben zerstört und Dömitz mit seinem Hafen damit von der Außenwelt abgeschnitten.
1946 zog die russische Kommandatur in das Haus und nutzte die oberen Räume als Büros und Unterkünfte für Offiziere, und den Saal mit Bühne als Kasino.
Georg Tomalla war als junger Schauspieler und Regisseur im Haus tätig. Viele, heute bereits vergessene Stars und Sternchen, waren im Haus und auf der Bühne des jetzigen Rosenhauses Dömitz kreativ und über die Kinoanlage lief mancher Film und begeisterte die Gäste im Saal.
Zum Millennium kaufte die Familie Harjes von Altendorf aus Essen das Anwesen von der römisch katholischen Kirche, die es seit 1949 für ihre Gemeinde genutzt hatte, und baute es mit Hilfe von Freunden wieder zu einer weltlichen kulturellen Einrichtung mit Galerie und Rosengarten auf.
